Rapidshare schließt am 31.März 2015

Rapidshare macht dicht…

Wenn man früher größere Dateien mit Freunden oder Kollegen austauschen wollte, hatte man ein Problem. Die meisten E-Mail-Anbieter beschränkten die Anhänge in Mails auf 10 MB (oder gar weniger). Eine größere Präsentation oder ein Ordner mit Bildern (oder – machen wir uns nichts vor – eine MP3-Sammlung) konnte man so nicht an jemanden senden. Dann tauchte 2004 plötzlich eine Seite auf, wo man solche Daten hosten konnte und wenn man diese dann runterladen wollte, erstmal gebannt einem Countdown zu schauen musste, bis man endlich die Daten den Ladevorgang starten konnte. Es sei denn man war bereit einen Premium-Account einzurichten. Diese Seite war Rapidshare. Im Zuge des Erfolges von Rapdishare schossen solche Sharehoster wie Pilze aus dem Boden. Denn so konnte man Filme und Musik en masse untereinander tauschen. Es gab viele Klagen gegen Rapidshare und Konsorten.
Rapidshare schließt am 31.März 2015
Auf dem Höhepunkt wurde dann der vom Enfant Terrible Kim Schmitz gegründete Mitbewerber Megaupload durch Behörden geschlossen und Kim Schmitz aka Kim Dotcom verhaftet. Im Laufe der Zeit versuchte dann Rapidshare sich in einen “seriösen” Filehoster mit ausschließlich Premium-Diensten umzuwandeln. Doch hier konnte kein Erfolg erzielt werden. Rapidshare verringerte immer wieder die Mitarbeiterzahl. Zuletzt verließen Anfang 2014 23 der restlichen 24 Mitarbeiter das Unternehmen, da sie vor die Wahl gestellt wurden, entweder selbst zu kündigen oder von Rapidshare gekündigt zu werden. Nun hat Rapidshare angekündigt seinen aktiven Dienst zum 31.03.2015 einzustellen. Alle vorhandenen Daten werden dann gelöscht.

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