vandyrk's Blog 2.0

Von nix 'ne Ahnung, aber zu allem eine Meinung

Mongol Hann – Fütterung der Raubtiere

Februar 9th, 2014

Als chinesische Restaurants anfingen Alles-was-rein-geht-Büffets anzubieten, fand ich die Idee gut, weil man so die Möglichkeit hat, die vielseitige asiatische Küche kennen zu lernen, in dem man mal hier probierte und mal das austestete. Der folgende Bericht gibt nur meine persönliche Eindrücke von meinen Besuchen dort wider. Es ist natürlich rein subjektiv und basiert auf meine persönlichen Eindrücken. Er kann von anderen Erfahrungen abweichen.

Servicewüste Deutschland

Februar 5th, 2014

Gestern habe ich mal wieder Bekanntschaft mit der sprichwörtlichen Servicebereitschaft des deutschen Einzelhandels gemacht. Beim Saturn in Siegburg habe ich für meine Kamera einen Objektivdeckel gekauft. Leider habe ich mich dabei auf mein offenbar schlechtes Augenmaß verlassen und einen zu kleinen gekauft. In meiner grenzenlosen Naivität dachte ich, dass ich einfach in den Saturn wieder hineinspaziere und den Deckel gegen einen größeren eintausche – immerhin kosteten die Deckel unabhängig von der Größe dasselbe. Also bin ich zur Information und dachte, ich gebe den zu kleinen Deckel ab und kann mir dafür den größeren mitnehmen (natürlich müsste das Warenwirtschaftssystem diesen Tausch irgendwie dokumentieren, sonst würden ja die Bestände nicht stimmen – da bin zu sehr IT- und Prozessberater, um da andere Erwartungen zu haben). Selbst im Lidl oder Obi kann ich so meine Sachen umtauschen. Aber was mir die Dame an der Information dann sagte, hatte ich nicht erwartet. Ich müsse erst mal den Verkaufsraum verlassen und zum Service mit der Ware und dem Kassenbon gehen, um den falschen Objektivdeckel gegen Bargeld einzutauschen. Dann müsse ich wieder in den Laden kommen, um nun den richtigen Deckel zu kaufen. Ich hatte mehrmals nachgefragt, ob das ihr Ernst sei und ob ich das richtig verstanden habe. Aber es blieb dabei. Die einzige Variante: Erst den neuen kaufen und dann den alten im Service abgeben…

Da mir keine andere Wahl blieb, bin ich dann erstmal zu dieser Servicestelle gegangen. Dort waren dann drei andere Kunden vor mir dran – und die hatten echte Probleme: ein defektes Gerät oder ein anderes, das von der Reparatur abgeholt werden sollte, usw. Ein einsamer Mitarbeiter konnte sich mit den Kunden rumschlagen. Und diese Art der Reklamationen dauern naturgemäß etwas länger. Und dazwischen ich – mit einem Stück Plastik im Wert von fünf Euro in der Hand. Irgendwann wurde es mir dann doch zu bunt und bin gegangen, als es verständlicherweise nicht weiterging.

Und was ist nun die Konsequenz? Erstens werde ich heute in der Mittagspause noch mal versuchen den Deckel um zu tauschen, weil dort dann möglicherweise weniger los und ich auch etwas mehr Zeit habe. Zweitens werden ich den neuen Objektivdeckel nicht im Saturn kaufen. Drittens werde ich dann doch eher solche Sache bei Amazon oder einem anderem Online-Handler kaufen. Bei Amazon kostet ein vergleichbarer Objektivdeckel fast die Hälfte. Und Umtausch ist dort bedeutend einfacher. Da wundert man sich, dass der Einzelhandel vor dem Aussterben ist. Und größere Anschaffungen wie zum Beispiel ein neues Objektiv mache ich dann doch lieber bei einem richtigen Fachhändler.

Noch eine kleine Randbemerkung: Wenn ich es drauf angelegt hätte, hätte ich den Deckel auch kostenlos bekommen, denn baulich war das so blöd geregelt, dass ich mit meiner Ware durch den kompletten Verkaufsraum laufen musste, um zur Information zu gelangen. Wenn ich nun mit dem Kassenbon und einem neuen Objektivdeckel da aufgeschlagen wäre, hätte ich theoretisch nicht gekaufte Ware umtauschen können. Ich glaube, die Jungs von Saturn haben da insgesamt Beratungsbedarf.

In diesem Sinne
Tot ziens

Nachtrag: Heute mittag war ich im Saturn. Wie erwartet war wenig los und ich war sofort dran. Dennoch hat der Umtauschvorgang endlos lang gedauert. Denn zunächst brauchte der Mitarbeiter meine EC-Karte – weil ich ja mit der EC-Karte bezahlt hatte. Dann mussten meine Adressdaten erfasst werden. Dann wurde mein Kassenbon kopiert. Im Original wurde die Umtauschposition durchgestrichen. Anschließend wurde ein Formular ausgedruckt, das ich unterzeichnen musste. Danach wurde die EC-Karte in das Kartenlesegerät gesteckt, um meinem Konto den Betrag von 5,99 € gutzuschreiben. Zum Abschluß bekam ich den Beleg für die Gutschrift. Einen neuen Deckel habe ich nicht gekauft…

Kölner Dom und die Hohenzollernbrücke

Februar 5th, 2014

Endlich habe ich es geschafft! Jahrelang habe ich neidisch auf die Bilder mit dem klassischen Kölner Motiv geschaut: dem Kölner Dom von der deutzer Seite aus betrachtet in der Abendstimmung. Gestern habe ich nun einen Zwischenstopp in Köln gemacht und die frühe Dunkelheit ausgenutzt. Am Deutzer Ufer habe ich mich aufgestellt und endlich DAS Foto geschossen.

Der Kölner Dom und die Hohenzollernbrücke in der Abendstimmung vom Deutzer Ufer ausgesehen

Das Dschungelcamp entlarvt unsere Verlogenheit

Januar 24th, 2014

Hiermit muss ich mich outen: Ich gucke das Dschungelcamp! Nicht erst seit gestern, sondern seit Anbeginn der ersten Staffel  im Jahr 2004. Oft musst man sich dafür rechtfertigen, dass man sich den vermeintlichen Trash anschaut. Reaktionen wie

Ohjeh, sag blos Du sponserst den Dreck, indem Du das anguckst?!
Das ist menschenverachtende Scheiße

sind da keine Seltenheit. Oberflächlich betrachtet mag man mit einer solchen Betrachtungsweise auch Recht haben. Immerhin müssen sich dort sogenannte Stars, von denen jeder weiß, dass sie ihre beste Zeit schon hinter sich haben oder eine solche Zeit nie gehabt haben und auch nie haben werden, ziemlich entwürdigenden Prüfungen unterziehen. Aber das ist nur die Oberfläche: ich möchte an der Stelle gar nicht in den Chor des Feuilletons einstimmen und ein Loblieb auf die – zugegebenermaßen – großartigen Moderationen von Sonja Zietlow und ihrem jeweiligen Counterparts, Dirk Bach (Gott hab ihn selig) und Daniel Hartwich, singen. Die Selbstironie und auch die Selbstreferenzierung heben das ganze Ereignis auf eine sehr unterhaltsame und amüsante Metaebene. Nein, das ist es nicht allein, was die Sendung durchaus sehenswert macht. Vielmehr hält sie auch uns als Zuschauer einen Spiegel vor. Und das ist nicht nur auf den Voyeurismus bezogen, mit dem einige mit der Chipstüte auf dem Schoß zuschauen, wie Melanie Müller (auch bekannt unter dem Pseudonym Scarlet Young) Schweine-Anus, Hirsch-Sperma oder auch kleine Fischaugen-Knabbereien vertilgt. Nein, ess geht mir um das Zwischenmenschliche, das sich zwischen den Kandidaten abspielt. Und verfolgt man die Diskussionen in den sozialen Netzwerken, dann ist es gerade das Sozialverhalten der Kandidaten, das häufig durchaus pointiert von der Masse kommentiert wird.

Wie natürlich ist eigentlich “natürlich”?

Januar 14th, 2014

Gestern bin ich bereits auf die juristische Auseinandersetzung zwischen Ritter Sport und der Stiftung Warentest eingegangen. Dabei ging es vorallem um die Frage, worum es bei diesem Streit geht. Nämlich, dass die Stiftung Warentest nicht weiter behaupten darf, dass der in der Ritter Sport Schokolade gefundende Aromastoff Piperonal nicht natürlichen Ursprungs sei. Das war ja der Grund, warum die Stiftung Warentest der Nussschokolade der Firma Ritter Sport das Testurteil “mangelhaft” verpasst hat.
Doch im Grunde ist dieser ganze Streit lächerlich – denn die eigentliche Frage, die den Verbraucher interessiert (oder zumindest interessieren sollte), ist doch:

“Was ist da genau in meinen Lebensmitteln drin?”

Ob nun das Piperonal natürlichen Ursprungs ist oder nicht, ist in meinen Augen nebensächlich. Denn chemisch gesehen, ist Piperonal immer Piperonal – egal, wie es gewonnen wird. Und man sollte sich vor allem keine Illusionen über den Begriff “natürlich” machen. Natürlich heißt, dass der Stoff aus natürlichen Ausgangsstoffen gewonnen wird. Ich möchte das mal an einem Beispiel verdeutlichen: So wird Vanille normalerweise aus den Schoten einiger Orchideen-Arten gewonnen. Wer selber schon mal gekocht hat, der kennt die schwarzen Vanilleschoten, die man aufschlitzt und dann das innere herauskratzt. Der wichtigste Aromastoff ist das Vanillin. Aber Vanillin ist auch nur einer aus hunderten, der der Vanille das bekannte Aroma verleiht. Vanillin ist aber ein recht einfach gebautes Molekül, das sich leicht gewinnen oder synthetisieren läßt.

Vanillin

Die Nachfrage nach Vanille-Aroma so ist gewaltig, dass es gar nicht genug Vanilleschoten auf der Welt gäbe, um diese zu befriedigen. Wer schon mal das Mark der Vanilleschote rausgekratzt hat, wird wissen, wie gering die Ausbeute pro Schote ist und wieviel Schoten eigentlich von nöten wären, um im industriellen Maßstab arbeiten zu können. Deshalb wird häufig Vanillin als Ersatzstoff verwendet. Das kommt der Vanille am nächsten. So weit, so gut. Vanillin kann man zum Beispiel durch eine Umsetzung Eugenol zu Isoeugenol mittels Alkalien und anschließender Oxidation z.B. mit Ozon gewinnen. (Gary M. Lampman, Jennifer Andrews, Wayne Bratz, Otto Hanssen, Kenneth Kelley, Dana Perry, Anthony Ridgeway: „The Preparation of Vanillin from Eugenol and Sawdust“, in: Journal of Chemical Education, 1977, 54 (12), S. 776–778). Aber man kann Vanillin auch aus Holz gewinnen! Nämlich aus den Abfallprodukten bei der Papierherstellung. Die Sultifabfällen enthalten unter anderem eine Substanz namens Ligninsulfonsäure, das mit Oxidationsmitteln und alkalischen Substanzen behandelt wird. Anschließend kann man das so entstandene Vanillin durch physikalische Methoden, wie Extrahieren, Destillieren und Umkristallisieren gewonnen und auch gereinigt werden. (Martin B. Hocking: „Vanillin: Synthetic Flavoring from Spent Sulfite Liquor“, in: Journal of Chemical Education, 1997, 74 (9), S. 1055–1059)
Und jetzt kommt der Clou: in diesem Fall darf auf der Lebensmittelkennzeichnung von einem “natürlichen Aroma” die Rede sein. Weil es aus natürlichen Dingen gewonnen worden ist – in diesem Fall aus Holz. Stammt das Vanillin aus Eugenol, dann ist das nicht mehr natürlichen Ursprungs und damit auch kein “natürliches Aroma” mehr.
Diese feine Unterscheidung macht nun auch klar, wie akademisch eigentlich der Streit zwischen der Stiftung Warentest und Ritter Sport ist. Ihnen geht es darum, ob Piperonal “natürlich” ist oder nicht. Dabei ist das chemisch gesehen völlig egal. Und es ist auch nicht das, was der Kunde als “natürlich” empfindet.
Aber: es macht keinen Unterschied, ob etwas “natürlichen” Ursprungs ist oder nicht. Fakt ist, dass unseren Lebensmitteln chemischen Substanzen zugesetzt werden, damit wir sie als schmackhaft und wohlriechend wahrnehmen. Bevor nun ein Entsetzenschrei losgelassen wird: Wir machen das selber mit unserem Essen nicht anders: Nur stehen in unseren Rezepten nicht drin “eine Prise Natriumchlorid” (Kochsalz), “ein Teelöffel Kaliumhydrogencarbonat” (Backpulver) oder “Ammoniumhydrogencarbonat” (Hirschhornsalz).
Die viel wichtigere Frage ist nur was und ob es uns was schadet. Deswegen sollte es für den Verbraucher transparenter sein, was da in seinen Lebensmittel enthalten ist. Und die Erwartungshaltung des Verbrauchers ist bei “natürlichen Aromen”, dass es sich um das echte Aroma handelt. Alles andere sind Aromaersatzstoffe: das gilt in meinen Augen auch für Piperonal, das als Vanille- oder Mandelaroma verwendet wird. Und dabei ist es unerheblich, ob die Quelle des Piperonals Pfeffer oder eine chemische Ausgangssubstanz wie Protocatechualdehyd ist (3,4-Dihydroxybenzaldehyd). Diese Augenwischerei, Begriffe so lange zu biegen, bis man eine positive Formulierung wie “natürliches Aroma” schreiben darf, ist eigentlich nur eine Verarsche des Kunden. Ich würde mir wünschen, dass die Lebensmittelindustrie sich nicht hinter den schwammigen Formulierungen weiter verstecken darf. Ich würde mir auch die Ritter Sport kaufen, auch wenn “Piperonal” auf der Packung gestanden hätte.

In diesem Sinne

Tot ziens

 

Wie natürlich ist Piperonal?

Januar 13th, 2014

Seit einigen Wochen tobt zwischen Ritter Sport und der Stiftung Warentest ein erbitterter Streit um die Bewertung der Nussschokolade und der Deklaration der Schokolade. Heute hat das Münchner Landgericht in der ersten Runde der juristischen Auseinandersetzung für die Alfred Ritter GmbH & Ko KG entschieden.

Worum geht es in dem Streit? Die Stiftung Warentest testete im November 2013 26 verschiedene Nussschokoladen. Dabei schnitt unter anderem die Ritter Sport mit “Mangelhaft” ab. Nicht wegen schlechter Qualität, sondern vielmehr wegen irreführender Kennzeichnung. Denn auf der Verpackung der Schokolade wird von natürlichen Aromen gesprochen. Aufgrund der Testergebnisse wurde das Aroma als Piperonal identifiziert. Und die Stiftung Warentest schloß, dass der Aromastoff künstlichen Ursprungs sei, was Ritter Sport und der Zulieferer Symrise vehement bestreiten.

Was ist nun der Stein des Anstoßes?

Piperonal ist ein Duft- und Geschmackstoff, der nach Vanille oder Mandel riecht. Die chemische Formel sieht wie folgt aus:

Piperonal

Der Name Piperonal stammt dabei von der erstmaligen Synthese, welche von dem Pfefferinhaltsstoff Piperin („Piperyl-Piperidin“) ausging. Die durch Zerfall von Piperin entstandene Piperinsäure ergab nach einer Umsetzung mit Kaliumpermanganat in alkalischer Lösung Piperonal. Das ist ein etwas griffiger Name als die nach IUPAC offizielle Bezeichnung 3,4-(Methylendioxy)-benzaldehyd. Aber unabhängig von der synthetischen Darstellung kommt Piperonal auch in der Natur vor. Zum Beispiel in den Blütenölen von Echtem Mädesüß (Filipendula ulmaria) und der Gewöhnlichen Robinie (Robinia pseudoacacia) oder auch der Veilchenblüten. Es ist jedoch nie Hauptbestandteil der ätherischen Öle (Quelle: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis, Stoffe L-Z, Band 5). Laut des Firmenblog von Ritter Sport auch “in Tahiti-Vanille, Kräutern und Gewürzen sowie einer ganzen Reihe anderer Pflanzen, z.B. in Pfeffer und Dill”. (Quelle). Chemisch kann Piperonal recht einfach aus einem anderem Naturstoff gewonnen werden, nämlich dem Safrol. Oxidation des Isosafrols mit Ozon liefert in guten Ausbeuten Piperonal (Quelle: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis, Stoffe L-Z, Band 5). ABER: das ist ein chemisches Verfahren damit dürfte das Piperonal nicht mehr “natürliches Aroma” genannt werden. Und genau darum geht es bei dem Streit: Wo kommt das Piperonal her? Ist es natürlichen Ursprung? Dann darf es nur durch Extraktionsverfahren aus Pflanzen gewonnen werden. Sobald eine chemische Reaktion vonnöten ist, ist das Piperonal nicht mehr natürlichen Ursprungs – obwohl in beiden Fällen reines Piperonal gewonnen wird, das sich in seinen chemischen und physiologischen Eigenschaften nicht unterscheidet. (Die Frage, was ein Vaniellearoma in einer Vollnussschokolade zu suchen hat, lassen wir an der Stelle mal außen vor).
Die Stiftung Warentest konnte deswegen auch nicht die Herkunft des Piperonals nachweisen, sondern hat lediglich den Schluss gezogen, dass Piperonal in Pflanzen in so geringen Maße vorkommt, dass das in der Ritter Sport gefundene Piperonal nur synthetischen Ursprunges sein könne.
Mit dem heutigen Urteil ist nun erstmal der Stiftung Warentest untersagt worden, diese Behauptung weiter aufzustellen. Das Urteil ist keine Entscheidung, ob die Kennzeichnung auf der Ritter Sport zu recht kritisiert wurde oder nicht. Da die Stiftung Warentest erstmal nicht den Nachweis eines synthetischen Ursprungs erbracht hat, wurde ihr die Behauptung untersagt. Interessanter wäre die umgekehrte Beweisführung, wenn Symrise und/oder Ritter Sport nachweisen würden, dass die umstrittende Substanz in der Tat natürlichen Ursprungs wäre. Denn die entscheidende Frage ist: Wieviele Piperonal ist in einer Tafel Ritter Sport enthalten? Und wieviel Piperonal kann man durch Extraktion von Pflanzen gewinnen? Zumindestens kann man bei Sigma Aldrich die Substanz im Gebinde von 25g bis 500g erwerben. Eine Preisauskunft ist auf der Webseite zur Zeit nicht möglich (wobei noch die Frage, ob es natürliches Piperonal oder synthetisches Piperonal ist). Im Grunde ist also mit dem Urteil keine Aussage darüber getroffen, wer nun Recht hat. Stiftung Warentest konnte zumindest nicht ausreichend beweisen, dass die Behauptung gerechtfertigt sei. Das kann ich auch nachvollziehen, denn die Argumentation ist aus meiner Sicht schon recht dünn. Es sind halt Indizien, aber keine Beweise.
Umgekehrt ist es aber auch kein Beweis, dass die Kennzeichnung korrekt ist. Dazu müssten Symrise und Ritter Sport entweder die Lieferkette offenlegen oder mitteilen, wieviel Piperonal in einer Tafel Schokolade stecken. Es bleibt also spannend im Fall Ritter Sport gegen Stiftung Warentest.

In diesem Sinne

Tot ziens

 

Nachtrag: wer sich die Wikiseite zu Piperonal anschaut, der möge ob eines LD50-Wertes nicht nervös werden. Der Aroma­stoff Piperonal stellt keine gesund­heit­liche Ge­fahr dar, Ritter Sport Voll-Nuss kann also be­denken­los verzehrt werden.

WM 2012 soll im Winter stattgefunden haben

Januar 9th, 2014

Heute hat mir die Kölnische Rundschau die Augen geöffnet: Zwei Jahre lang dachte ich, ich hätte im Sommer 2012 stundenlang im Fernsehen die Fußballeuropameisterschaft in Polen & in der Ukraine verfolgt. Zwei Jahre lang wurde ich gequält von furchtbaren Alpträumen, in dem Deutschland im Halbfinale gegen Italien ausgeschieden sei. Doch heute habe ich folgende Schlagzeile in der Kölnischen Rundschau erblickt:

Katar 2012: Fifa strebt offenbar eine Winter-WM an

Katar 2012: Fifa strebt offenbar eine Winter-WM an

Es gab also keine Fußball-EM 2012. Puuuuh! Alles nur ein böser Traum. Doch nun stelle ich mir die Frage: Wer ist eigentlich Weltmeister bei der WM 2012 in Katar geworden? Und wie hat die deutsche Mannschaft abgeschnitten. Und nun ist auch der Beweis erbracht worden, dass bei der Auslosung der WM im Dezember 2013 manipuliert worden ist. Es ist klar, dass die Auslosung nachträglich die Gruppen der WM ergeben mussten. Nur: wie sind unsere Spiele gegen Ghana, Ronaldo Portugal und USA ausgegangen? Sachdienliche Hinweise bitte umgehend an mich! Danke!

In diesem Sinne
Tot ziens

Eltern spielen mit Baby Filmszenen nach

Dezember 28th, 2013

Was macht man, wenn man gerade auf’s Land gezogen ist und wegen des frischen Nachwuchs am Wochenende quasi ans zu Hause gefesselt ist und nichts mehr unternehmen kann. Lilly und Leon hatten in der Situation eine äußerst kreative Idee. Sie nahmen die zig Umzugskartons, die sich angesammelt haben und stellten zusammen mit Baby Orson berühmte Filmszenen nach. Das eindrucksvolle Ergebnis kann man auf ihrem Blog cardboardboxoffice.com bewundern. Zum Beispiel Star Wars:

Prizessin Lea und Han Solo mit Klein Luke (alias Baby Orson) (Copyright by cardboardboxoffice.com)

Mit viel Liebe zum Detail haben die beiden drei aus den Pappkartons die entsprechende Filmkulisse nachgebaut und sich selber in Szene gesetzt. Das ist sicherlich nicht immer einfach gewesen, denn Babies sind bekanntermaßen nicht immer sehr kooperativ. Herausgekommen ist auf jeden Fall eine sehenswerte und äußerst amüsante Fotoserie mit bekannten Filmszenen. Ein sehr empfehlenswerter Blog…

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