vandyrk's Blog 2.0

Von nix 'ne Ahnung, aber zu allem eine Meinung

Es geht weiter abwärts mit Nokia

August 26th, 2014

Es scheint vor gefühlt 100 Jahren gewesen zu sein, dass eigentlich jeder Mensch ein Nokia-Handy sein eigen nannte. Doch dies ist mittlerweile Vergangenheit. Der ehemalige Marktführer fällt seit Jahren immer weiter gegen Apple und Samsung zuürck und ist nun – wie man bei Heise.de lesen konnte - sogar nur noch die Nummer vier und wurde von Sony überflügelt. Von beiden Herstellen besitzen jeweils etwas mehr als 3 Millionen Deutsche ein Gerät. Es war wohl recht clever, von den Finnen ihre Handysparte an Microsoft abzugeben. Durch das Fokussieren auf Windows Phone und die Lumia-Modellreihe wird sich aus meiner Sicht der Anteil aber nicht signifikant nach oben entwickeln. So verständlich Microsofts Strategie ist, um Windows Phone zu stärken (zumal mittlerweile immer weniger Hersteller dies unterstützen), ich hätte die Asha-Reihe nicht eingedampft, weil solche einfachen Mobiltelefone eine gute Nische bedient hätten, für alle, die keine Smartphones nutzen wollen – solche Leute soll es geben…

Noch arger hat es aber Blackberry getroffen. Der ehemalige Liebling der Geschäftsleute ist mit nur noch 400.000 Geräten quasi in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Nach ich ein paar Monate selber die Vorzüge von Blackberry genießen durfte, kein Wunder.

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Smartphones-Sony-ueberholt-Nokia-2301406.html

Das Haar in der Suppe

Juli 15th, 2014

Seit Sonntag ist Deutschland (endlich) wieder Fußballweltmeister. In einem spannendem und dramatischen Finale wurde Argentinien durch ein Tor von Mario Götze in der 113. Minute besiegt. Eigentlich wollte ich in aller Ruhe meine Gedanken sammeln und meine persönliche WM-Bilanz ziehen.

Aber bevor ich machen konnte, ereignete sich heute der Feier am Brandenburger Tor, etwas das offenbar – wenn man die Kommentarlage der deutschen Medien betrachtet, schon fast als Skandal betrachten muss. Was ist passiert? Da waren einige wahrscheinlich betrunkene, sicherlich übernächtigte junge Männer, die im Überschwang folgendes zum besten gaben:

Okay, das war vielleicht nicht die intelligenteste und beste Aktion unserer Weltmeister am Brandenburger Tor, aber muss man gleich so eine Welle schlagen für so eine dumme Aktion? Irgendwo las ich auch schon was von wegen rechte Tendenzen… sagt mal geht’s noch? Wenn Bayern 4:0 gegen Dortmund verliert, ist es okay, wenn 90% der Deutschen “Zieht den Bayern die Lederhosen aus!” singen, aber hier bekommen einige Journalisten gleich Schnappatmung. Interessant einige Reaktionen zudiesem Link:

2014-07-15 22_43_31-(1) Bundesliga - Liebe taz. die tageszeitung , lieber SPIEGEL ONLINE,...

Vergessen offenbar, dass mehr als faire und vorbildliche Verhalten der deutschen Mannschaft, als man beim 7:1 gegen Brasilien auf exzessive Jubelszenen verzichtet hat und lieber den deklassierten Gegner getröstet hat. Das war Fairplay und wahrer Sportsgeist at its best. Während man sich in Argentinien diebisch freute, dass sich Neymar schwer verletzt hat, schicke der DFB eine Nachricht durchs Netz, in der man sich auf Deutsch und Portugiesisch für die Gastfreundschaft bedankte und gleichzeitig erklärte, dass man das Gefühl eben noch sehr gut kenne, im eigenen Land bei einer WM auszuscheiden.

Wenn nun die gleichen Spieler mit 2,5 Promille Alkohol und 2 Stunden Schlaf in 36 Stunden, sich über den unterlegenden Gegner lustig machen, ist das sicher nicht die feine englische Art – aber es ist sicher auch kein Zeichen von übertriebenen Überlegenheitsdenken und aufkeimenden Nationalismus. Etwas, das man bei einer Mannschaft, wo jeder Vierte “Migrationshintergrund” hat, sowieso nicht unterstellen kann. Aber nein: es wird direkt das Bild des häßlichen Deutschen wieder aus der Schublade geholt. Oder wie es die FAZ schreibt:

Die Siegesfeier am Brandenburger Tor wird zum gigantischen Eigentor. Mit einer üblen Persiflage auf ihren Finalgegner verspielen die deutschen Weltmeister das Image der weltoffenen, toleranten Nation.

Ich will gar nicht wissen, was die Anhänger von Nationen singen, wenn sie mal unsere Mannschaft schlagen. Ich glaube nicht, dass die Gesänge in Holland netter gewesen wären, wenn wir ein Endspiel gegen Holland verloren hätten. Aber da wäre keine deutsche Zeitung auf die Idee gekommen, den “häßlichen” Holländer zu beschwören.

Mein Gott, wenn man in Deutschland in der größten Euphorie nix zu meckern findet, ist man echt nicht glücklich…

Dieser Mann wird von allen gemoppt – doch er findet neue Freunde. Das ist echt anrührend!

Juli 4th, 2014

Dieser Mann hat keine Freunde – er wird von allen gemoppt. Keiner möchte mit ihn spielen. Und doch schafft er es, sein Ziel zu erreichen. Und er findet neue Freunde, die ihn nun unterstützen. Lest selber die anrührende Geschichte von Bernd, der sich gegen alle Widerstände durchsetzen konnte. Ihr werdet das nicht glauben.

 

 

Dieser Mann wurde von seinen Freunden im Stich gelassen. Doch er gab nicht auf, kämpfe und machte so ein ganzes Land glücklich.

Juli 3rd, 2014

Es hätte so ein toller Tag werden können für Manuel. Doch leider ließen seine Freunde ihn jämmerlich im Stich. Doch anstatt einfach aufzugeben, riskierte er alles und kämpfte leidenschaftlich. Am Ende mit Erfolg – er machte mit seinem Einsatz ein ganzes Land glücklich. Ein wunderbares Beispiel wie unbedingter Wille Freude und Glück spenden kann. Lies selbst, denn es wird Dir die Tränen in die Augen treiben.

Modernes Mobbing

Juni 29th, 2014

Auf Twitter werden häufig Dinge, die man sieht oder erlebt, auf humorvolle Art und Weise gepostet. Leider vergessen einige dabei ihre gute Erziehung und übersehen, was Tweets für Reaktionen hervorrufen können. Und wenn man dann so ins Klo greift, wie die Journalisten der Augsburger Allgemeinen, ist der Shitstorm ja programmiert…

2014-06-29 20_14_48-twitter az
Sorry, liebe Augsburger Allgemeinen: das geht gar nicht!!! Das sind genau die Postings, die andere als Vorbild nehmen und so ihre Klassenkameraden öffentlich herabsetzen: “Wenn sowas schon die Zeitungen bei Twitter posten, dann kann ich das doch auch.”

Immerhin hat man sich entschuldigt:

Aber schlimm bleibt das trotzdem!

In diesem Sinne
Tot ziens

Headhunter sind manchmal echt ‘ne Plage

Juni 28th, 2014

Personalvermittler machen ja eigentlich auch nur ihre Arbeit. Und ich kann mich auch nicht über diesen Berufszweig groß beschweren, denn immerhin habe ich eine sehr gute Stelle im letzten Jahr mit Hilfe einer sehr guten und kompetenten Personalvermittlerin gefunden. Sie hat auf Anhieb ein Angebot gefunden, das größenteils meinen Vorstellungen entsprach. Und mit diesem ersten Angebot habe ich mich dann auch entschlossen den Arbeitgeber zu wechseln und bin recht zufrieden mit meiner Entscheidung.

Doch es gibt auch andere Personalvermittler… die sind eher eine Plage. Sie versuchen mit aller Macht Kontakt aufzunehmen und denken, sie wären die einzigen, die gute Jobs im Portfolio haben. In meiner Zeit in der Beratung habe ich schon oft mit den hanebüchenen Stories zu tun gehabt, mit denen die Headhunter versucht haben, an unserer Rezeption vorbei zu telefonieren und mich zu erreichen. Der unverschämteste Headhunter behauptete doch tatsächlich, dass er mit mir unbedingt über meine Vorlesung, die ich an der Uni Heidelberg halten würde, sprechen müsste. Müßig zu sagen, dass sowas leicht als plumper Versuch enthüllt wird. Ich habe mal einem Headhunter versucht zu erklären, dass ich ein solches Gebahren höchst unsersiös finde und ich unter solchen Umständen absolut nicht bereit wäre (selbst wenn ich Wechselabsichten hätte), diesen Menschen meine berufliche Karriere anzuvertrauen. Denn es gehört da schon ein nicht unwesentliches Maß an Vertrauen dazu, wenn ich meine weitere berufliche Entwicklung in die Hände eines Personalvermittlers lege.

Und neben diesen Kontaktversuchen gibt es noch die, die mich über mein XING-Profil kontaktieren. Die meisten sind harmlos und ich lese interessehalber mir mal die Nachricht durch und das war es. Häufig merkt man schnell, dass die Vermitteler das Profil nicht vollständig gelesen haben und bieten Dinge an, die absolut nicht zu meiner Qualifikation passen. Offenbar verschicken diese Zeitgenossen einfach nur wahllos ihren Serienbrief an alle Profile, die ihre Suchanfrage bei XING ausgespuckt hat. Aber es geht noch plumper. Carolin hatte offenbar überhaupt keine Lust sich mein Profil anzuschauen und zu überlegen, ob die mir einen Job, der zu mir passt, anbieten könne. Und so bekam ich folgende Nachricht:

2014-06-28 13_37_51-Karriere _ XING

Ich war echt sprachlos, weil das war echt eine läbsche Art. Das schrie regelrecht nach einer Antwort. Und so habe ich auf Facebook gefragt, welchen Job als Antwort geben sollte. Die Beteiligung war rege und ich habe mich daraufhin für den Bundespräsidenten entschieden. Hier meine Antwort:

Hallo Frau D.,

erstmal vielen herzlichen Dank für Ihre Nachricht. Sie hat mich tatsächlich zum Nachdenken angeregt und ich denke, dass ich mich in der Tat beruflich neu orientieren sollte. Dabei glaube ich, dass ich hier gar neue Wege beschreiten sollte. Um Ihre plumpe Anfrage ganz konkret zu beantworten: Ja, da gibt es eine Stelle, die mich zu einem Arbeitgeberwechsel überzeugen könnte, nämlich die des Bundespräsidenten. Ich bin nach langer Überlegung zu dem Schluss gekommen, dass ich hierzu alle notwendigen Voraussetzungen mitbringe:

* Ich bin deutscher Staatsbürger.
* Ich bin über 40 Jahre alt – leider!
* Ich besitze das Wahlrecht.

Darüberhinaus bin ich integer und habe mich auch noch nie zu einem Mallorca-Urlaub einladen lassen.

Alles in allem denke ich, dass ich zu dieser Stelle geeignet bin. Außerdem habe ich dann nur noch repräsentative Pflichten und muss keine Verantwortung mehr im Job übernehmen. Und das bei einer besseren Bezahlung und großzügigen Altersvorsorge. Außerdem bekäme ich einen fetten Dienstwagen und eine schnucklige Dienstwohnung in Berlin. Da kann mein Arbeitgeber leider nicht mithalten. Die Konditionen erscheinen mir so attraktiv, dass ich in Kauf nehmen würde, dass die Stelle zunächst nur auf fünf Jahre befristet wäre.

Ich würde mich freuen, wenn Sie hierzu ein Bewerbungsinterview arrangieren könnte. Sobald Sie hierzu Terminvorschläge haben, dürfen Sie sich jederzeit bei mir melden. Sie erreichen mich telefonisch unter der Nummer: 0163-1737743

So verbleibe ich mich mit freundlichen Grüßen
Dr. Dirk P.

Leider habe ich die Fähigkeiten der FRau etwas überschätzt, denn bislang habe ich noch keine Antwort zu meinem Schreiben erhalten. Dabei habe ich mich schon im Schloß Bellevue gesehen…

In diesem Sinne
Tot ziens

Reflexartige Reaktionen

Juni 18th, 2014

Man stelle sich folgendes vor: Da wird ein Buch mit dem Titel “Singen können die alle: Ein Handbuch für Negerfreunde” veröffentlicht. Das Cover ziert ein vermeintlich nackter, dunkelhäutiger Mann, dessen Genitalbereich nur durch eine Geschenkschleife überdeckt wird. Klarer Fall von Rassismus würde man meinen. Und das dachte sich auch der Student_innenRat der Universität Leipzig. Sowohl der herausgebende Verlag, der Carlsen Verlag, als auch der Autor, der Kölner Comedian Marius Jung wurden vom Referat für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik mit der Negativ-Auszeichnung „Der Preis ist heißßßß – oder auch nicht“ prämiert. So weit, so gut… bis auf kein kleines Detail: Denn Marius Jung ist selber schwarz und bei seinen Buch handle es sich “um ein satirisches Werk (…), in dem er sein Leben als schwarzer Deutscher schildert” – so der Carlsen Verlag.

Offenbar hat man, als der Vorschlag anonym eingereicht wurde, reflexartig reagiert, ohne zu recherchieren, ob denn hier in der Tat ein rassistisches Buch vorläge. Zwar hat mittlerweile die Studentenvertretung erklärt, dass die Auszeichnung sich nicht auf “das Buch an sich” bezogen hätte, sondern auf den Titel und auf “rassistische Inhalte der Werbemaßnahme.” Die Darstellung eines nackten schwarzen Menschen mit roter Gedenkschleife erinnere an eine “rassistische Motivik”.

Aus meiner Sicht keine sehr überzeugende Argumentation, denn das Titelbild gehört ebenso zur satirischen Darstellung wie das Buch selbst. Insofern ist ein Motiv, das unsere Vorurteile bedient, ein legitimes Stilmittel, um eben satirisch auf diese Umstände hinzuweisen.

Der Autor jedenfalls beweist Humor: Er will nach Leipzig kommen und sich als Rassist auszeichnen zu lassen. Eine sicher komplett neue Erfahrung für Marius Jung…

Quelle: www.Boersenblatt.net

Mannschaft ohne Namen…

Juni 18th, 2014

Seit genau einer Woche läuft die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien. Passend dazu hat heute Spiegel Online die Spitznamen der jeweiligen Teilnehmer beleuchtet. Dabei fiel auf, dass von 32 Mannschaften genau 31 einen Spitznamen im Land verfügen. Nur eine Nationalmannschaft hat keinen – nämlich die deutsche Nationalmannschaft. Während andere Länder ihre Mannschaft liebevoll die “Kaffeepflücker” (Kolumbien) nennen oder eher mit Ehrfurcht von den drei Löwen sprechen (England), gibt es hierzulande für Jogi’s Jungs keine Entsprechung. In englisch sprachigen Medien wird schon mal gerne von “Der Mannschaft” gesprochen, aber so richtig kreativ ist das nicht und wird in Deutschland selber auch selber so verwendet. Selbst die Rhenania Mariaweiler ist “Die Mannschaft”.
Also muss hier eine Lösung her – wir brauchen einen Spitznamen für die Jungs, die uns am Montag gegen Portugal einen so schönen Abend beschert haben. Ich fände ja die “weißen Adler” nicht schlecht in Anlehnung an die Trikotfarbe und das Wappentier. Vielleicht fällt dem ein oder anderen ja was besseres ein… Lasst es mich wissen!

Anbei die Liste der anderen 31 WM-Teilnehmer zur Ankurbelung der eigenen Kreativität:

Algerien: “Les Fennecs” (Die Wüstenfüchse)
Argentinien: “La Albiceleste” (Die Himmelblau-Weiße)
Australien: “Socceroos” (Kombination aus Soccer – Fußball – und Kangaroos – Kängurus)
Belgien: “Red Devils” (Rote Teufel)
Bosnien: “Zmajevi” (Drachen)
Brasilien: “Seleção” (Auswahl)
Chile: “La Roja” (Die Rote)
Costa Rica: “Los Ticos” (Spitzname für Einwohner von Costa Rica)
Ecuador: “La Tri” (Die Drei – in Anlehnung an die Nationalfarben)
Elfenbeinküste: “Les Eléphants” (Die Elefanten)
England: “The three Lions” (Die drei Löwen)
Frankreich: “Les Bleus” (Die Blauen)
Ghana: “Black Stars” (Schwarze Sterne)
Griechenland: “To Piratiko” (Das Piratenschiff)
Honduras: “Los Catrachos” (Spitzname für Einwohner von Honduras)
Iran: “Team Melli” (Nationalmannschaft)
Italien: “Squadra Azzurra” (Blaue Auswahl)
Japan: “Samurai Blue” (Blaue Samurai)
Kamerun: “Lions Indomptables” (Die unzähmbaren Löwen)
Kolumbien: “Los Cafeteros” (Die Kaffeepflücker)
Kroatien: “Kockasti” (Die Karierten – in Anlehnung an die Nationalflagge)
Mexiko: “El Tri” (Die Drei – in Anlehnung an die Nationalfarben)
Niederlande: “Oranje” und “Elftal” (Orange, Elf)
Nigeria: “Super Eagles” (Superadler)
Portugal: “Seleção das Quinas” (Auswahl der Quinas – “Quinas” bezeichnet die fünf kleinen Schildchen im Wappen der portugiesischen Flagge)
Russland: “Sbornaja” (Auswahl)
Schweiz: “Nati” (verkürzt für Nationalmannschaft)
Spanien: “La Roja” (Die Rote)
Südkorea: “Taeguk Warriors” (Krieger des Taeguk – Taeguk ist der Name des Symbols in der Nationalflagge)
Uruguay: “La Celeste” (Die Himmelblaue)
USA: “The Yanks” (Die Yankees)

(Quelle: Spiegel Online)

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